U.E.T.-Großrenntag am 12.10. in Vincennes

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    • U.E.T.-Großrenntag am 12.10. in Vincennes

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      Europäische Drei- bis Fünfjährige geben am Freitag, dem 12.10., der französischen Hauptstadt in Vincennes ihr Gepräge. Das Europäische Championat der Dreijährigen (3. R., 20:42, 100.000 €, 2100 mA) sieht u.a. den deutschen Derbysieger Mister F Daag (A. Abrivard) und die deutsche Stuten-Derbygewinnerin Avalon Mists (R. Bakker) am Ablauf. Schärfste Kokurrentinnen dürften die Skandinavier Stoletheshow (E. Rennesvik), Holy Water (Ch. Eriksson) und Catherine's Chevy (E. Höitomt) sein. Aus Italien kommt nur Zdane Grif (F. Nivard). Die Gastgeber stellen acht Bewerber: Face the Bourbon (B. Goop), Fly With Us (E. Raffin) und Flocki d'Aurcy (Y. Lebourgeois) scheinen am stärksten.

      Der Grand Prix de l'U.E.T. (5. R., 21:36, 4j., 400.000 €, 2100 mA) bringt die schwedischen Derbypferde Who's Who (Ö. Kihlström), Chianti (B. Goop) und Melby Free (E. Raffin) sowie Kriteriumsieger Villiam (J. Kontio) an den Ablauf. Weiters den Frankreich-bewährten Deutschen Broadwell (R.Bakker) sowie u.a. die Franzosen Earl Simon (F. Nivard), Eridan (D. Thomain) und Esmondo (J. Chavatte).

      Auf das Championat Européen des 5 ans (7. R., 22:30, 5j., 100.000 €, 2100 mA) mit den für Österreich besonders interessanten Derbysieger Wotan Casei (G. Mayr) sowie Orlando Jet (R. Haller) wird an anderer Stelle ("Ösis im Ausland/Frankreich") hingewiesen. Die Franzosen Django Riff (Y. Lebourgeois), Dijon (R. Derieux) und Doberman (F. Nivard), die Schweden Super Nice (B. Goop) und Mon Viking (Ö. Kihlström) und der Italiener Super Nice (B. Goop) stellen die schärfsten Konkurrenten.

      Das Ausgleichsrennen der Vier- und Fünfjährigen (4. R., 21:09, Prix Bohemia, 75.000 €, 2100 mA) sieht mit dem von Jean-Michel Bazire selbst gezogenen Dreambraker (5j.) einen Vorausfavoriten u.a. gegen Calle Crown (SE, B. Goop), United Love (IT, E. Raffin) und Dancing Love (FR, B. Piton).
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      Bei den Dreijährigen sollte man nicht ganz außer Acht lassen, dass Zidane Grif in seinem Derbyvorlauf am 9. September auf der hier geforderten Distanz den Weltrekord auf sensationelle 12,0 / 2100 Meter drückte und Alex Gocciadoro dabei mit geschulterter Peitsche noch eine halbe Sekunde in der Hand hatte. Verkneift sich der Ready Cash-Hengst einen Fehler, kenne ich persönlich nur sehr wenige Dreijährige die ihn halten können und die starteten vergangenen Sonntag vielleicht in Lexington, nicht aber am kommenden Freitag in Vincennes. Ob Franck Nivard ihn halten kann oder er doch wieder abhebt ist offen, weshalb ich den in italienischen Besitzt der Scuderia Bivans stehenden Face Time Bourbon als tendenziellen Favoriten einschätze. Läuferisch scheint mir die Sache allerdings eindeutig. Der Grund für die Abstinenz der Italiener indes ist rasch aufgeklärt: Nach den Strapazen rund um das Millionen-Derby am 23. September, warten am 1. November im Orsi Mangelli in Turin knapp 500.000 Euro (2 VL+F). Da versucht man nichts zu riskieren, außer man verfügt über so ein Lot wie Alex Gocciadoro und auch da kenne ich nur ein Handvoll auf diesem Planeten.
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      Der "Altmeister" im Finish hellwach

      Finnlands Sulkylegende Jorma Kontio siegte im Grand Prix De L'U.E.T - (für vierjährige Stuten und Hengste; € 400.000,-) über 2100m mit dem 148:10-Aussenseiter Villiam (Trainer: Timo Nurmos) vor dem ebenfalls im Finish gebrachten und genauso überzeugenden Mellby Free (Eric Raffin) und Earl Simon (Franck Nivard), während 16:10-Favorit Who is Who nach einem verkorksten Vortrag und schwacher Unterstützung Örjan Kihlströms durch die Todesspur nur Rang vier blieb.

      Siegerzeit wird nachgereicht!
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      Ergebnisse vom U.E.T.-Großrenntag in Paris-Vincennes am 12. Oktober:

      Champ. 3j.: Face Time Bourbon (Björn Goop, 12,3, 14:10) leicht vor Holy Water (Christopher Eriksson, 12,6, 420:10), Fric du Chene (Gabriele Gelormini, 12,6, 420:10) und Catherine's Chevy (Eirik Höjtomt, 12,7, 170:10). Deutschlands Vertreter Mister F Daag (12,8) und Avalon Mists (13,1) nur Fünfter und Sechste. Toto: 14; 12, 47, 41; Ew.: 391:10.

      Prix Bohemia (4+5j.): Dreambreaker (Jean-Michel Bazire, 12,2; 13:10) sicher vor Calle Crown (Björn Goop, 12,4, 56:10), Victor Ferm (Andréa Guzzinati, 12,4, 680:10) und Ever Pride (David Thomain, 12,6, 120:10). Toto: 13; 11, 14, 30; Ew.: 35:10.

      GP U.E.T. 4j.: Villiam (Jorma Kontio, 11,3, 148:10) mit Hals vor Mellby Free (Eric Raffin, 11,3, 320:10), Earl Simon (Franck Nivard, 11,7, 95:10) und Who's Who (Örjan Kihlström, 11,7, 15:19. Toto: 148; 42, 46, 29; Ew.: 2693:10.

      Champ. 5j.: Dijon (Romain Derieux, 14,0, 21:10) sicher vor Orlando Jet (Rudolf Haller, 14,0, 41:10), Django Riff (Yoann Lebourgeois, 14,1, 47:10) und Moni Viking (Örjan Kihlström, 14,2, 140:10). Wotan Casei war vom Start weg Zweiter zu Dijon, wurde bald von Django Riff abgelöst. Blieb dort außen, während Orlando Jet innen die Stellung hielt. Der österr. Derbysieger ließ nach einem Anfgangkilometer in nur 16,9 erst im Einlauf nach, als das Rennen enorm schnell wurde. Orlando Jet mußte sich innen mit dem Ehrenplatz um Kopflänge vor Django Riff begnügen. Wotan Casei (Gerhard Mayr, 15,2, 590:10) kam als Achter ins Ziel - in dieser Gesellschaft auch ehrenhaft. Toto: 21; 12, 13, 13; Ew.: 76:10.

      Erfolgreichster Fahrer des Abends war Björn Goop, der außer Fast Time Bourbon auch zwei Traber im Rahmenprogramm (Scipion du Gautier, Eclair Magic) zum Sieg führte , mit Calle Crwon Zweiter und mit Super Nice Fünfter wurde.

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      Giulietta schrieb:

      Der "Altmeister" im Finish hellwach

      Finnlands Sulkylegende Jorma Kontio siegte im Grand Prix De L'U.E.T - (für vierjährige Stuten und Hengste; € 400.000,-) über 2100m mit dem 148:10-Aussenseiter Villiam (Trainer: Timo Nurmos) vor dem ebenfalls im Finish gebrachten und genauso überzeugenden Mellby Free (Eric Raffin) und Earl Simon (Franck Nivard), während 16:10-Favorit Who is Who nach einem verkorksten Vortrag und schwacher Unterstützung Örjan Kihlströms durch die Todesspur nur Rang vier blieb.

      Siegerzeit wird nachgereicht!
      Ja der sog. "Altmeister" (65 Jahre jung) ist immer noch einer der Besten der Welt, und Villiam war 3 jährig das beste schwed. Pferd.
      Leider heuer immer wieder verletzungsbedingt nicht in Höchstform. No Surprise!