Grossbritanien

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    • Grossbritanien

      Der britische Rennsport hat ein Hilfspaket in Höhe von 22 Millionen Pfund geschnürt, das Geld kommt Rennbahnen und am Rennsport Beteilig-ten zugute. Gespeist wird dieses Paket aus Mitteln des Horserace Betting Levy Boards und der Racing Foundation. Rennbahnen sollen damit über ei-nen gewissen Zeitraum handlungsfähig bleiben. Erhebliche Summen sollen auch an Trainer und Jockeys gehen. So werdem 2,79 Millionen Pfund an Trainer, gezahlt die ihr Personal beurlauben mussten, Jockeys werden mit insgesamt 900.000 Pfund bezuschusst. Zudem wird ein Fonds in Höhe von 2,5 Millionen Pfund gebildet, aus dem Pfer-de versorgt würden, bei denen die Besitzer nicht mehr für deren Unterhalt aufkommen können.Das Horserace Betting Levy Board ist eine Ab-teilung des Ministeriums für Kultur, Medien und Sport in Großbritannien. Es verwaltet Gelder aus Buchmacherabgaben, wobei das Gros davon für Rennpreise ausgegeben wird. Die 2012 gegründe-te Racing Foundation ist eigentlich für die Unter-stützung von wohltätigen Projekten zuständig.In einem „best-case scenario“ hat der britische Dachverband das Guineas-Meeting in Newmarket für Angang Juni und das Derby-Meeting in Epsom für Anfang Juli geplant, was eine Verschiebung von den ursprünglichen Terminen um vier Wo-chen wäre. In einem an die Trainer gerichteten Schreiben hat die British Horseracing Authori-ty (BHA) zudem mitgeteilt, dass das vorgesehe-ne Black Type-Programm mit Sicherheit nicht durchgeführt werden könne. Man hoffe jedoch, die tragenden Jahrgangsrennen wie auch die Gr. I-Rennen soweit wie möglich abhalten zu kön-nen. Unverändert wird daran festgehalten, Royal Ascot Mitte Juni ohne Zuschauer abzuhalten, es fände dann zwischen den klassischen Meetings statt.Ob das allerdings haltbar ist, bleibt vorerst un-gewiss, da es bei der aktuellen Situation in Groß-britannien kein fixes Datum für einen Re-Start gibt. Die BHA plant in jedem Fall, die Starterfel-der zu begrenzen, auch, um das Unfallrisiko zu minimieren. Es soll dann vermehrt zu Teilungen kommen.+++Dänemark wird an diesem Sonntag in Aarhus wie geplant den Rennbetrieb wieder aufnehmen. In einer gemischten Karte mit Trabrennen werden auch zwei Galopprennen durchgeführt. In Klam-penborg soll es am 2. Mai losgehen, dann steht mit dem Danish Jockey Club Cup ein Listenren-nen über 1800 Meter auf dem Programm.+++Wann es in Belgien und den Niederlanden wie-der Rennen geben wird, ist momentan noch un-klar. In beiden Ländern spielt der Trabrennsport eine wesentlich größere Rolle als der Galopp-rennsport. Definitiv bereits abgesagt ist der tra-ditionelle Renntag im belgischen Waregem, der für den 1. September vorgesehen war. In den Niederlanden gibt es zumindest Überlegungen, demnächst Rennen hinter verschlossenen Türen durchzuführen.Das wird auch in der Schweiz eine Option sein, doch konkrete Pläne gibt es noch nicht. Insbeson-dere für die Galopprennen in der Deutschschweiz
    • Turf-TimesFreitag, 24. April 2020: Mark Johnston, 60, der Trainer mit den mei-ten Siegen im britischen Rennsport, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, er befindet sich seit vorletzter Woche in häuslicher Isolation, doch dürfte das demnächst der Vergangenheit angehören. Er ist wieder auf dem Weg der Besserung. :thumbup:
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