Grand Prix de l'U.E.T 2020

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    • Grand Prix de l'U.E.T 2020

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      Morgen Abend kommt es in Paris-Vincennes zu einem Renntag der Superlative, stehen doch mit dem GP de l'U.E.T, dem Europa-Championat der 3 Jährigen und dem Europa-Championat der 5 Jährigen drei Gruppe 1 Rennen am Programm!

      Im GP de l'U.E.T (400.000€/2100m) trifft Dänemarks Superstar Ecurie D. (Björn Goop) auf Frankreichs aktuell besten 4 Jährigen Gu d'Heripre ( Franck Nivard), weiters mit von der Partie sind noch Aetos Kronos (Örjan Kihlström) und Gotland (Eric Raffin).

      Ein Rennen später folgt das Europa-Championat der 3 Jährigen (100.000€/2100m) in dem Helgafell mit Eric Raffin als Favorit ins Rennen gehen sollte, chancenreiche Mitstreiter sind High Flyer mit Björn Goop und Custom Cheval mit JMB. Ebenfalls am Start der deutsche Derbysieger Wild West Diamant (Robin Bakker) sowie der im Derby so unglückliche Keytothehill mit Jaap van Rijn.

      Anschliessend folgt das Europa-Championat der 5 Jährigen (100.000€/2100m) in Abwesenheit von Ausnahmetraber Face Time Bourbon, als Favorit sollte der Ready Cash-Sohn Feliciano (David Thomain) ins Rennen gehen. Ebenfalls am Start der deutsche Derbysieger von 2018 Mister F Daag mit Robin Bakker.










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      Die Siegerliste des GP de l'U.E.T liest sich wie ein "Who is Who" des internationalen Trabrennsports :thumbup:

      Der erfolgreichste Fahrer des seit 1985 stattfindenden Rennen ist Stig H. Johansson, der 4x gewinnen konnte (1985,1986,1988,2001), im Ländervergleich zwischen Schweden und Frankreich steht es 14:13. Bei einem Sieg von Ecurie D. könnte sich Dänemark erstmals in die Siegerliste eintragen.

      Interessant auch das in den letzten 5 Jahren 3x Nachkommen von Ready Cash dieses Rennen gewinnen konnten (Bold Eagle, Readly Express, Face Time Bourbon), damit ist RC auch der erfogreichste Deckhengst dieses Rennens. Heute hat Ready Cash mit Gotland, Gallant Way und Golden Bridge 3 Starter in diesem Rennen - von Bold Eagle, der diesen Klassiker 2015 gewinnen konnte, stammen Aetos Kronos und Green Grass.

      Face Time Bourbon gewann voriges Jahr in Vermo/Finnland mit Rennrekord in 1:10,7/2120m, das ist aber nur bedingt zu werten da dieses Rennen immer auf verschiedenen Bahnen/Ländern und teilweise auf verschiedenen Distanzen ausgetragen wurde.

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      Der Derby zweite ist ein mörderisches „Speed“ Pferd, und kommt meistens gegen Ende auf „Flügel“, mal sehen wie weit ihn heute „ÖK“ nach vorne bringen kann.

      Ecurie D sehe ich persönlich aber um eine Klasse besser als „AK“, für mich ist der so eine Art „Wunderpferd“, der hat zuletzt nur verloren aus der zweiten Reihe gegen eine Klasse die über die Meile zu den besten der Welt gehört.

      Den müssen heute mit „The Goop“ im Wagen erst einmal alle schlagen....
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      Montecito schrieb:

      Der Derby zweite ist ein mörderisches „Speed“ Pferd, und kommt meistens gegen Ende auf „Flügel“, mal sehen wie weit ihn heute „ÖK“ nach vorne bringen kann.

      Ecurie D sehe ich persönlich aber um eine Klasse besser als „AK“, für mich ist der so eine Art „Wunderpferd“, der hat zuletzt nur verloren aus der zweiten Reihe gegen eine Klasse die über die Meile zu den besten der Welt gehört.

      Den müssen heute mit „The Goop“ im Wagen erst einmal alle schlagen....
      Nach diesen mörderischen Rennverlauf konnten nur Speedpferde vorne sein.

      Ich hoffe das alle Heil aus dem Rennen kommen.

      Ecurie D hätte auch ohne Fehler heute nicht gewonnen.

      mfg
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      Das Ergebnis:
      1 Power (SE)/Robert Bergh 11,2 210:10
      ... 4j. dbr. H. v. Googoo Gaagaa a.d. La Vici v. Orlando Vici
      2 Green Grass/Mathieu Mottier 11,2 420
      3 Guzz Mearas (SE)/Johan Untersteiner 11,2 580
      4 Aetos Kronos (SE)/Örjan Kihlström 11,2 120
      5 Gallant Way/Anthony Barrier 11,6 590
      6 Golden Bridge/David Thomain 12,1 520
      7 Gotland/Eric Raffin 12,1 200
      DisGal.: Gu d'Héripré (56), Ecurie D.(DK) (14*), Ubiquarian Face (SE) (960), Ultion Face (SE) (1040), Goulette (620).
      Kopf-Kopf-Kopf-Kopf
      Toto: 210; 57, 82, 103; Ew.: 2172:10
      Die Dramatik: Ecurie D. führte im Einlauf vor dem aufkommenden Gu d'Héripré. Wenige Meter vor dem Ziel kamen die beiden Favorisierten nacheinander von den Beinen. Außen gelangten Power und die Stute Green Grass nach vorne, so dass vier Pferde praktisch fast auf einer Linie einlangten. Für Power, der erst am 7.10. das schwedische St-Leger in Rekordzeit 13,8/3180 gewonnen hatte, sprach jedenfalls auch die Form. Aetos Kronos und Gotland fielen insgesamt nicht wie erwartet auf.
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      Das Championat Européen des 3 Ans wurde eine leichte Beute des Jahrgangsprimus Helgafell (hbr. H. v. Charly du Noyer a.d. Baaria v. Quaker Jet), der mit Eric Raffin in 13,9 den 9. Sieg aus 12 Lebensstarts erzielte. Mit 1,5 L.-2L.-Kopf landete die Außenseiterin Hanna des Molles (Alexandre Abrivard, 14,0) dahinter vor dem deutschen Derbysieger Wild West Diamant (Robin Bakker, 14,2), dem Norweger Custom Cheval (Jean-Michel Bazire, 14,2), dem weiteren Deutschen Kuyt F Boko (Matthieu Abrivard, 14,3) und dem co-favorisierten weiteren Norweger High Flyer (Björn Goop, 14,3). Der stark beachtete Deutsche Keytothehill, sein Landsmann Natorp Bo und die Italienerin Beautiful Colibri vergaloppierten sich. Toto: 18; 13, 28, 27; Ew.: 150:10.

      Das Championat Européen des 5 Ans wurde weder vom 15:10-Favoriten Feliciano noch von einem der drei JMB-Strter gewonnen. Die in einigen Jahrgangsbewerben platzierte Féerie Wood (br. St. v. Rockfeller Center a.d. Vive Fee v. Love You) gewann mit Alexandre Abrivard in 12,9 nach Kampf mit 1L.-Kopf-Hals vor Feliciano (David Thomain, 13,0), Fairplay d'Urzy (JMB, 13,0) und A Sweet Dance (SE)(Alexis Prat, 13,0). Nicht zur Geltung gelangten Mister F Daag (DE), Donatello Garbo (SE) sowie die Norweger Stoletheshow und Noble Superb. Toto: 144, 13, 11, 12; Ew.: 66:10.

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      Jackpot schrieb:

      Also heute wurden Ihm die Grenzen voll aufgezeigt.
      Ein gutes Pferd nur vom Wunderpferd weit entfernt!!!
      Obwohl er sich das Rennen selbst machen konnte war er im Schlußbogen mit seinem Latein am Ende
      Die Grenzen wurden ihm schon vorher in Schweden aufgezeigt, aber man muss einmal als 4 Jähriger so eine Serie hinlegen.
      Und der letzte Satz, nun....gut jeder hat seine Meinung....
      Aber ich hab dort schon ganz andere „Absteigen“gesehen, vor allem dann wenn man die Bahn von Vincennes noch nicht „gewöhnt“ist, viele gingen dort schon voller Optimismus in ein Rennen , und an die Führung, auch von uns schon welche, Tosca, Orlando Jet, und endeten als „Schinkenfleckerl“....
      Nur das war er ja gar nicht, war mit dem „Latein“ genauso am Ende wie alle anderen in seiner Nähe, nur was ganz offensichtlich war das sich die Gangart verschlechterte, ich hoffe das es nur mit dem Beschlag oder so zu tun gehabt hat, und nicht das er sich vielleicht leicht verletzt hat, der ist nicht einmal annähernd so „gelegen“ wie man es gewöhnt ist, das hat schlussendlich zum Fehler geführt, bis zu dem er allerdings vorne war....
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      Da das Rennen - im Unterschied zum Continental - auf der Petite Piste gelaufen wurde, scheint mir der Verweis auf die Linienführung von Vincennes nur bedingt aufschlussreich. Mit Sicherheit ist @Jackpot beizupflichten, wenn er einmahnt, dass es sich bei Ecurie D. bislang um ein herausragendes, nicht jedoch um ein Wunderpferd handelt. Um den Bewei hierfür anzutreten, fehlt es ihm schlicht und ergreifend noch an Starts, an denen gemessen, er sich vor allem auch außerhalb von Skandinavien präsentiert. Was noch nicht ist, kann aber noch werden. Scharfsinnig hat im Vorfeld @Caruso auf den Bold Egal-Hengst Aetos Kronos verwiesen. Obwohl nur mit kurzen Kopf geschlagen, endete er lediglich als Vierter. Dies lag auch und vor allem an Örjan Kihlström, der ihn zwar exzellent hinter dem Auto ins Rennen brachte, aber viel zu späte aus dem Windschatten von Golden Bridge (?) trat, sodass vor Golden Bridge mit Power bereits der spätere Sieger in aller Seelenruhe ausparken konnte. Mit Blick auf den Continental auf der Grande Piste, scheint mir der Riordan-Hengst daher als sehr chancenreich.
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      Montecito schrieb:

      Jackpot schrieb:

      Also heute wurden Ihm die Grenzen voll aufgezeigt.
      Ein gutes Pferd nur vom Wunderpferd weit entfernt!!!
      Obwohl er sich das Rennen selbst machen konnte war er im Schlußbogen mit seinem Latein am Ende
      Die Grenzen wurden ihm schon vorher in Schweden aufgezeigt, aber man muss einmal als 4 Jähriger so eine Serie hinlegen.Und der letzte Satz, nun....gut jeder hat seine Meinung....
      Aber ich hab dort schon ganz andere „Absteigen“gesehen, vor allem dann wenn man die Bahn von Vincennes noch nicht „gewöhnt“ist, viele gingen dort schon voller Optimismus in ein Rennen , und an die Führung, auch von uns schon welche, Tosca, Orlando Jet, und endeten als „Schinkenfleckerl“....
      Nur das war er ja gar nicht, war mit dem „Latein“ genauso am Ende wie alle anderen in seiner Nähe, nur was ganz offensichtlich war das sich die Gangart verschlechterte, ich hoffe das es nur mit dem Beschlag oder so zu tun gehabt hat, und nicht das er sich vielleicht leicht verletzt hat, der ist nicht einmal annähernd so „gelegen“ wie man es gewöhnt ist, das hat schlussendlich zum Fehler geführt, bis zu dem er allerdings vorne war....
      Ich bin absolut deiner Meinung Pepi, für mich hätte Ecurie D. gestern keinen Gegner zum Fürchten gehabt, hat wie immer alles sehr souverän ausgesehen bis knapp vor dem Ziel. Warum sich die Gangart verschlechtert hat, wird jetzt zu klären sein, Björn Goop hat ja gestern im Interview gemeint dass möglicherweise etwas mit einem Vorderbein nicht in Ordnung war. ;(

      Hoffentlich ist Ecurie D. gesund aus dem Rennen gekommen :!:

      travsport.se/arkiv/nyheter/202…wer-tog-hem-europaderbyt/

      Hier die etwas holprige Google Übersetzung:

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      Caruso schrieb:

      für mich hat Kihlström einfach um eine Spur zu spät angesetzt - er wollte sich möglichst lange schleppen lassen - auf den letzten 1000/ 500/200 m war der O´Riordan-Crack der schnellste im Feld !
      Naja das ist er ja eigentlich immer :D ;)

      Der hat in Schweden ein Rennen gewonnen (M.Djuse) - glaub es war der Sieg vor dem Derby - da war er abgeschlagen letzter, so ein Rennen kann man normal nie mehr gewinnen....
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      ... wie oben von mir erwähnt und hier nochmals herausgestellt, scheint der Unterschied zwischen Petit Piste (Grand Prix de l'U.E.T.) und Grand Piste (etwa Continental) hier hinkünftig dem Bold Eagle-Hengst nachhaltig in die Karten zu spielen. Demgegenüber würde ich skandinavische Rennen mit großer Vorsicht genießen: In den beiden vergangenen Dekaden erhöhte sich die Startschnelligkeit der Rennen dermaßen, dass Pferde mit Startschwierigkeiten überproportional im Nachteil sind. Mit Blick auf Frankreich, aber auch den USA, stelle ich demgegenüber in Abrede, dass sich die Klasse eines Pferdes auf den ersten fünfzig Metern entscheidet.